Moxa / Schröpfen / Gua Sha

Moxibustion

Die Moxibustion (auch Moxa genannt) ist eine punktuelle oder lokale Wärmebehandlung und wird oft mit Akupunktur kombiniert. Das dafür verwendete Beifusskraut (Artemisia vulgaris) gibt es in verschiedenen Formen, z.B. als Moxa-Zigarre, Moxa-Kegel die auf die Nadel gesteckt werden oder Moxakraut im Holzkästchen. Das glimmende Kraut erzeugt grosse Wärme, die in die Tiefe des Körpers eindringt und den Blut- und Qi-Fluss anregt.

Schröpfen

Beim Schröpfen wird in sogenannten Schröpfgläsern ein Unterdruck erzeugt. Die Schröpfgläser werden direkt auf die Haut gesetzt, wo sie sich festsaugen und dabei die Haut nach oben ziehen. Über die spezifische Reizung des Akupunkturpunkts wird Einfluss auf innere Organe und Funktionskreise genommen. Zudem fördert dieses Verfahren die Durchblutung, reduziert Muskelverspannungen und regt den Stoffwechsel und das Immunsystem an.

Gua Sha

Mit einem Gua-Sha-Schaber wird mehrmals über einen Bereich der Haut geschabt, bis eine deutliche Verfärbung und Blutungen unter der Haut auftreten. Gua Sha wird oft im akuten Fall angewendet, zum Beispiel bei Erkältungen oder Nackenverspannungen nach Durchzug. Die Behandlung ist schmerzlindernd, durchblutungsfördernd, entspannend und leitet Toxine aus.

© Peter Maurer für TCM Fachverband Schweiz

Portal of Qi - Traditionelle Chinesische Medizin - Valerie Zipkes

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